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Land NRW

Wettbewerb: Bio.NRW

Mit Bio.NRW startet ein neuer Förderwettbewerb des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen in der neuen Förderphase des EU-NRW Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 bis 2013“ (EFRE). Mit dem Wettbewerb Bio.NRW will das Land Nordrhein-Westfalen die Biotechnologie weiter stärken.

Der Wettbewerb wird in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt. Der Abgabetermin für Skizzen zum ersten Aufruf mit Schwerpunkt "industrielle Biotechnologie" war am 19. Mai 2008. Inzwischen sind die vier Siegerprojekte benannt, darunter auch die Technologieplattform "Polyomics" der Universität Bielefeld.

Informationen zu Ziel2.NRW Wettbewerben finden Sie hier.

Weitere Calls werden folgen. Wir werden hier auf zukünftige Ausschreibungen aufmerksam machen, sobald Informationen dazu erhältlich sind. Auch über unseren Newsletter werden Sie über aktuelle Ausschreibungen im Bereich Biotechnologie informiert. Bitte tragen Sie sich bei Interesse in den Verteiler ein.

Andere Wettbewerbe:

Das EFRE-Programm ist nicht auf auf die Biotechnologie begrenzt. Es wurden sogenannte Leitmärkte in NRW definiert, in denen jeweils Calls mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten veröffentlicht werden.

Allgemeine Informationen finden Sie auf den Seiten des Landes NRW:
www.innovation.nrw.de.

 EFRE - Was ist das überhaupt?

Quelle:Wikipedia.org- Europäischer Fonds für regionale
Entwicklung

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein wichtiger Strukturfonds, der für den wirtschaftlichen Aufholprozess der ärmeren Regionen sorgen sollen. Um dies zu realisieren, werden unter anderem mittelständische Unternehmen unterstützt, damit dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen, Infrastrukturprojekte durchgeführt und technische Hilfsmaßnahmen angewandt werden.

Der EFRE kann dabei in der Periode 2007 - 2013 im Rahmen von drei Zielen tätig werden

1. Das Ziel „Konvergenz“ steht Regionen zu, deren Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner unter 75% des EU-Durchschnitts liegt (rot in der Karte).
Durch das Konvergenzziel wird überwiegend die Modernisierung der Wirtschaftsstruktur sowie die Arbeitsplatzschaffung angestrebt.
Einigen Regionen, die ursprünglich förderfähig gewesen wären, aber jetzt durch die EU-Erweiterungen seit 2004 das 75%-Kriterium nicht mehr unterschreiten, wird eine abnehmende Übergangshilfe namens „phasing-out“ zugesprochen (rosa in der Karte).

2. Das Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ steht allen Regionen zu, die nicht im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ oder der Übergangshilfe förderfähig sind (blau in der Karte).
Die Prioritäten des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ liegen in der Stärkung der Forschung, der Entwicklung, des Finanz-Engineerings sowie in der Umwelt und Risikoprävention.
Regionen die bis 2006 mit der Kategorie „Ziel 1“ gefördert wurden, aber deren BIP über 75% des EU-Durchschnitts der EU-Mitglieder vor 2004 liegt, erhalten eine abnehmende Übergangshilfe namens „phasing-in“ (hellblau in der Karte).

3. Das dritte Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit” konzentriert sich auf die grenzüberschreitende wirtschaftliche und soziale Entwicklung, die transnationale (zwischen Regionen innerhalb eines bestimmten Bereichs der EU) sowie die interregionale (zwischen beliebigen Regionen der EU) Zusammenarbeit.