Nachhaltigkeit, Natur, Umwelt

Solarenergie im Eigenverbrauch

Viele hören vom Ökostrom und den Möglichkeiten und denken sich, was bringt es mir? Sicherlich kann ich umsteigen, aber dann zahle ich mehr Geld und im Haushalt direkt ändert sich sowieso nichts. Aber dies ist nicht richtig. Wer Ökostrom nutzt, der unterstützt damit die ganze Bewegung. Die Atomkraftwerke werden bald abgeschaltet und dann ist die Auswahl noch eingeschränkter. Es wird angenommen, dass die Preise steigen werden.

Aber je mehr Strom über Solarenergie etc. produziert werden kann, desto mehr Anbieter auf dem Markt sind, desto niedriger werden die Preise auch bleiben. Wer den Ökostrom jetzt schon aktiv unterstützt, der sorgt in Zukunft für günstigere Preise. Auch die Technologie kann schneller voranschreiten, je mehr Nutzer es gibt. In diesem Sinne ist der Ökostrom eine Investition in Deutschlands Zukunft. Um selber aktiv davon zu profitieren, müsste Solarenergie selber hergestellt werden. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach. Wer ein eigenes Haus besitzt, der kann die Voraussetzungen prüfen.

Zeigt das Dach in die richtige Richtung? Verfügt es über einen passenden Neigungswinkel? Und stehen keine Bäume oder Gebäude im Weg, die einen Schatten auf das Dach werfen? Perfekt! Dann sollte alles für eine Nutzung von Solarenergie und den Aufbau einer Photovoltaik-Anlage gerüstet sein. Sicherlich stehen zunächst einige Ausgaben ins Haus. Aber so darf nicht gerechnet werden. Die Solarenergie kann im Eigenverbrauch genutzt werden. Dies reduziert die Kosten. Außerdem kann der überschüssige Strom an die Stromgesellschaft veräußert werden.

Die eingespielten Einnahmen reichen zur Deckung der Ausgaben aus. Und nach der Abzahlung werden Gewinne erwirtschaftet. Personen, welche kein eigenes Haus haben, sollte sich Gedanken über einen Ökostromanbieterwechsel, unter anderem möglich unter www.strompreisvergleich-kostenlos.org, machen.